Promotion veröffentlichen: So findest Du den passenden Weg, Deine Dissertation zu publizieren

In diesem Blogartikel erklären wir Dir…

-          Welche Arten der Veröffentlichung es gibt
-          Wie sich die unterschiedlichen Veröffentlichungswege unterscheiden
-          Welcher Weg für Deine Promotion der Richtige ist

Am Ende einer jeden Promotionszeit steht die Veröffentlichung Deiner wissenschaftlichen Arbeit. Da wissenschaftliche Arbeiten immer aufeinander aufbauen und der Erkenntnisgewinn ein fortlaufender Prozess ist, ist es logisch, dass auch Deine Dissertation als Teil der Wissenschaft veröffentlicht wird. Die rechtliche Grundlage für jedes Promotionsverfahren ist die Promotionsordnung Deiner Fakultät. Neben den Verfahrensschritten, Voraussetzungen und anderen organisatorischen Dingen wird in der Promotionsordnung auch der notwendige Rahmen der Veröffentlichung geregelt. Jede Promotionsordnung ist anders und hat teilweise sehr spezielle Anforderungen an die Veröffentlichung. Dennoch lassen sich grundsätzlich drei Wege identifizieren, die sich in den meisten Ordnungen wiederfinden:

1. Klassische Buchveröffentlichung in einem Verlag

2. Druckauflage in Eigenregie

3. Veröffentlichung als OpenAccess.

 

1. Klassische Buchveröffentlichung in einem Verlag

In den meisten Promotionsordnungen findet sich die klassische Veröffentlichung als Buch in einem kommerziellen Verlag. Das bedeutet, dass ein klassischer Buchverlag Deine Arbeit in sein Programm aufnimmt und für Dich die Veröffentlichung und den Vertrieb übernimmt. In diesem Fall musst Du bei Deiner Fakultät meist nur wenige Belegexemplare für die eigene Bibliothek und den Nachweis der Veröffentlichung abgeben. Manchmal ist es erforderlich, dass der Verlag eine Mindesthöhe der gedruckten Erstauflage nachweist, zum Beispiel hundert Exemplare.

Der Verlag übernimmt für Dich alle Arbeitsschritte und zahlt Dir jährlich eine Provision aus. In der Regel musst Du aber dafür Publikationszuschüsse zahlen, die in der Höhe ausgesprochen variabel sind.

Vorteile:

-          Du musst Dich um nichts kümmern

-          Deine Promotion ist in jeder Buchhandlung und durch jede Bibliothek bestellbar

-          Du hast einen erfahrenen Verlagspartner an Deiner Seite, der Dich zu allen Themen berät

-          Dein Buch sieht professionell aus

Nachteile:

-          Du musst für die Publikation zahlen (Ein Vergleich lohnt sich!)

-          Vorsicht: Teilweise kann es sein, dass Du die Rechte an Deiner Promotion abgibst

 

 2. Druckauflage in Eigenregie

Viele Promotionsordnungen gestatten einen Druck in Eigenregie. Das bedeutet, dass Du bei Deiner Fakultät eine gewisse Anzahl gedruckter Bücher abgegeben musst, oft bis zu 150 Stück. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Deine Arbeit dauerhaft in der wissenschaftlichen Community verfügbar ist. Andere Bibliotheken und Forscher können dann das Buch bei Deiner Fakultät erwerben.

Mitunter gehen Promovenden und Promovendinnen diesen Weg, da sie die vermeidlich hohen Kosten einer klassischen Veröffentlichung scheuen. Es muss jedoch bedacht werden, dass der Druck in Eigenregie oft sogar teurer kommt. Einerseits musst Du dich um den gesamten Daten- und Druckprozess kümmern, was spezielles Knowhow erfordert und andererseits sind die Druckkosten für 150 Exemplare nicht zu unterschätzen. Nicht selten landen Privatpersonenbei Druckereien bei einem vierstelligen Betrag.

Vorteile:

-          Du behältst die Kontrolle über Deine Arbeit

-          Du kannst die Arbeit nach Deinen eigenen Vorstellungen gestalten

Nachteile:

-          Oft hohe Kosten für den Druck

-          Knowhow zur Druckdatenaufbereitung ist erforderlich

-          Du musst Dich selbstständig um jeden Prozessschritt kümmern

 

3. Veröffentlichung als Open Access

Besonders in den Naturwissenschaften ist die Publikation als Open Access, also als frei zugängliche digitale Publikation, sehr beliebt. Dazu werden die Promotionen entweder auf einen frei zugänglichen Server hochgeladen oder über einen kommerziellen Verlag im Netz veröffentlicht. Wieder unterscheiden sich beide Varianten primär in den Serviceleistungen.

Die Veröffentlichung in Eigenregie ist die günstige Variante, erfordert aber wiederum viel Wissen und Arbeit. Damit Deine Arbeit auffindbar ist, muss sie zum Beispiel mit einer DOI versehen werden, damit Datenbanken sie listen können. Diese und weitere Arbeitsschritte übernimmt ein kommerzieller Verlag für Dich. Da der Verlag bei einer Open Access Veröffentlichung jedoch keine Möglichkeit hat, in der Folge Geld zu verdienen, verlangen die meisten Verlage hohe Gebühren für die Veröffentlichung, wodurch die fehlenden Gewinne kompensiert werden sollen.

Vorteile:

-          Weltweite Verfügbarkeit durch ausschließlich digitale Veröffentlichung

-          Veröffentlichung in Eigenregie möglich

-          Einfacher Zugang für Wissenschaftler/-innen

Nachteile:

-          Arbeiten „verschwinden“ im Netz und sind haptisch nicht verfügbar

-          Hohe Kosten bei einer Veröffentlichung in Verlagen

-          Spezielles Knowhow erforderlich

 

Letztendlich musst Du anhand Deiner persönlichen Präferenz und den Gepflogenheiten Deiner Fachdisziplin entscheiden, welche Variante für Dich die richtige ist. Im Fidelio-Verlag unterstützen wir Dich bei der Publikation als klassisches Buch.

Und wenn Du jetzt Fragen hast, schreibe uns direkt eine Mail. Wir melden uns schnell bei Dir zurück:

info@fidelio-verlag.de

 

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